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Warum fasten orthodoxe Christen mittwochs und freitags?
Orthodoxe Christen fasten jeden Mittwoch im Gedenken an den Verrat des Judas und jeden Freitag zur Ehre der Kreuzigung Christi. Dieser Rhythmus hält uns das Kreuz vor Augen und übt das Herz in hingebungsvoller Liebe.
Die biblischen Wurzeln des wöchentlichen Fastens
Die Didache, eine der frühesten christlichen Schriften, hält fest, dass Gläubige mittwochs und freitags fasten. Apostelgeschichte 13 zeigt die Kirche beim Fasten vor wichtigen Entscheidungen.
Fasten verbindet die Gläubigen mit Christi Leiden und seinem Sieg über Verrat und Tod.
Wie das Fasten heute gehalten wird
Traditionell verzichten die Gläubigen auf Fleisch und Milchprodukte. Gemeinden bieten häufig einfache Mahlzeiten an oder feiern an Fastenabenden Vesper, um die Gemeinschaft zu unterstützen.
Oikonomia berücksichtigt gesundheitliche Bedürfnisse, Schwangere oder Reisende; sprich immer mit einem geistlichen Vater.
Fasten mit Barmherzigkeit verbinden
Verwendet die eingesparten Mittel, um Hungernde zu speisen, Missionen zu unterstützen oder einem Nachbarn Gutes zu tun. Jesaja 58 erinnert daran, dass Fasten ohne Nächstenliebe leer ist.
Ein einfacher Kalender kann das Fasten am Mittwoch und Freitag markieren und jeden Tag mit einem Werk der Barmherzigkeit verbinden.
Das Wichtigste
- Das wöchentliche Fasten vereint die Gläubigen mit Christus in seinem Verratensein und seiner Kreuzigung.
- Das Fasten lässt sich im Rahmen seelsorglicher Fürsorge und Nächstenliebe anpassen.
- Barmherzigkeit und Gebet verwandeln das Fasten in freudige Gemeinschaft mit Gott.
Nächste Schritte
- Plant für Mittwoch und Freitag einfache Mahlzeiten, begleitet von Gebet und Nächstenliebe.
- Besprich deine Fastenregel mit einem Priester, um persönliche Orientierung zu erhalten.
- Verbinde jeden Fastentag mit einem konkreten Werk der Barmherzigkeit.